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Patientennahe Notfallversorgung – vier neue Defillibratoren für Diako
Patientennahe Notfallversorgung – Diakonissenkrankenhaus
rüstet auf gegen plötzlichen Herzstillstand und Herzkammerflimmern
Das Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig hat aktuell insgesamt zehn AED (Automatische Externe Defibrillatoren) zur patientennahen Notfallversorgung angeschafft. Die auch durch Laien zu bedienenden Geräte wurden im Eingangsbereich (zwischen Kiosk und Patientenaufnahme) sowie auf den Stationen entsprechend der Frequentierung installiert.
Über das Gelände verteilt sind demnächst vier weitere Installationen vorgesehen:
Vier modernste, zu o.g. Geräten kompatible und in der Bedienstruktur einheitliche „Volldefibrillatoren“, die an den neuralgischen Punkten Notaufnahme, Intensivstation sowie in den OP-Bereichen aufgestellt.
Der plötzliche Herzstillstand zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Rund 125.000 Menschen sterben pro Jahr daran. Effektive Hilfe ist nur in einem ganz engen Zeitfenster möglich: Die größten Überlebenschancen bestehen, wenn innerhalb von dreieinhalb Minuten nach Ereignis mit der Behandlung begonnen wird. Dabei wird per AED dem Patienten ein wohl dosierter Stromstoß versetzt, der das Herz wieder zum rhythmischen Schlagen reizen soll. Jede Verzögerung der Behandlung um eine Minute verringert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reanimation um sieben bis zehn Prozent.
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Nachricht vom 01.12.2011
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