AKTUELLES
Podiumsdiskussion zur Stadtteilentwicklung am 28.11.2011
Integrierte Stadtentwicklung vor dem Aus – droht den Städten die soziale Spaltung?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung Leipzig lädt am Montag, den 28. November um 18.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion über Städtebau ins Kaffee Schwarz in die Georg-Schwarz-Straße 56 ein.
Mehr denn je geht es darum, das Zusammenleben der Menschen in ihren Nachbarschaften durch städtebaulich, sozial-, bildungs- und arbeitsmarktpolitisch integrierte Maßnahmen zu unterstützen und Konflikte innerhalb der Wohn- und Stadtquartiere friedlich zu bewältigen. So beschreibt das Bündnis für eine Soziale Stadt eine der zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre.
Damit verbindet das Bündnis sein Plädoyer für die Fortsetzung einer Politik der integrierten Stadtentwicklung. Diesen Weg sieht das Bündnis durch Entscheidungen des Bundesgesetzgebers verbaut. Als Förderung von Stadtteilfesten und Malwettbewerben werden Maßnahmen der integrierten Stadtentwicklung mitunter kritisiert. Deshalb solle es für sie künftig kein Geld mehr geben, so die Kritiker.
Zugleich stellt sich die Fragen nach dem Neuzuschnitt der Förderprogramme und einem verlässlichen Rahmen für den weiteren Stadtumbau. Denn die Folgen des demografischen Wandels sind weder ausgestanden, noch länger ein Regionalproblem Ost.
Diese und weitere Fragen diskutieren Michaela Kostov (Vorstand der Vereinigten Leipziger Wohnungsgenossenschaft eG), Martin zur Nedden (Bürgermeister der Stadt Leipzig, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau), Michael Köppl (Referatsleiter Städtebau- und EU-Förderung, Sächsisches Staatsministerium des Innern) und Christina Weiß (Lindenauer Stadtteilverein). Die Gesprächsleitung übernimmt der Leipziger Journalist und Politikwissenschaftler Gernot Borriss. Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen unter www.fes.de.
Nachrichtenübersicht
Nachricht vom 07.11.2011
Autor:

